Mehr Rente für Wohneigentümer
In Deutschland besitzen rund 14 Mio. Familien und Lebensgemeinschaften selbstgenutztes Wohneigentum. Laut Statistischem Bundesamt ist die Eigentumsquote bei den 50-60-jährigen mit 53,4% aller Haushalte am höchsten, gefolgt von 47,3% der 40-50-jährigen und 29,1% der 30-40-jährigen.
Hauptsächliche Gründe hierfür sind Wertsteigerung der Immobilie sowie die eingesparte Miete. Beispielsweise hat ein Rentnerehepaar mit eigener Wohnung nach Informationen einer Bank durchschnittlich ca. 370 Euro monatlich mehr in der Kasse als Haushalte ohne Wohneigentum.
Dieses Plus entspricht einer ca. 30% höheren Rente. Die vom Gesetzgeber neben Wohneigentum vorgesehenen Formen der zusätzlichen privaten Altersvorsorge kommen nach Berechnungen des Bundesarbeitsministeriums dagegen nur auf ein Plus von 12%.
Selbst die neue "Riester-Rente" kann die somit entstehende Vermögenslücke nicht in dem Maße schließen, wie das Versorgungsniveau künftiger Generationen sinken wird.
Beim bundesweiten Vergleich des Geldvermögen von Wohneigentümern und Mietern spielen erstere eindeutig mit besseren Karten
Gegenwärtig besteht das Vermögen eines Rentners mit Wohneigentum zu 40% aus den Ansprüchen der gesetzlichen Rentenversicherung. Bis zum Jahr 2032 sinkt dieser Wert auf 26%. Bei Mietern wirkt sich die Situation noch schlechter aus, da hier ein Mieter z. Z. zu 84% seinen Lebensunterhalt mit Zahlungen der gesetzlichen Rentenversicherung bestreiten muß. In 30 Jahren kann er nur noch zu 59% auf diese "Geldquelle" zählen.
Ein Beispiel verdeutlicht dies:Bausparen
Betrachtet man die Vermögenssituation der durchschnittlich 57-jährigen nach Ablauf der nächsten 30 Jahre (normales Sparverhalten angenommen), kann bei Wohneigentümern von einem ca.doppelt so großen Altersvermögen ausgegangen werden wie bei Mietern.
Hierbei wird ein durchschnittliches Haushaltsnettoeinkommen von ca. 1500,- Euro zugrunde gelegt.
Höhere Renditemöglichkeit für Wohneigentümer
Beim Vergleich der Renditemöglichkeiten von Wohneigentümern und Mietern zeigt sich, daß erstere in Bezug auf die Altersvorsorge besser abschneiden.Nachfolgendes weiteres Beispiel soll dies verdeutlichen:
Ein Arbeitnehmer (verheiratet, 2 Kinder) investiert seit Ende 2001 eine Summe von 55.000 EUR Eigenkapital in einen Hauskauf. Er bezieht vom Staat Eigenheimzulage sowie Kinderzulage. Die Finanzierung läuft 25 Jahre wofür er effektiv 6,7 % Zinsen zahlt. Schließlich baut der Wohneigentümer nach Ablauf der Finanzierung ein Vermögen von über 430.000 EUR auf.
Im anderen Fall investiert ein Mieter die gleiche Summe in einen Rentenfonds bei einer durchschnittlichen Verzinsung von 5,5 %. Auch hier werden 25 Jahre bei dem Fondsanleger gewertet, wobei bei ihm die laufenden Mietzahlungen (2 % p. a. Mietsteigerung inkl.) berücksichtigt werden. Im Jahr 2046 beträgt sein Vermögen lediglich ca. 300.000 EUR.
Bausparen verliert keineswegs an Bedeutung
86,4 % der bundesdeutschen Bevölkerung beschäftigen sich schon jetzt mit dem Geschäftsfeld " Baufinanzierung / Bausparen" (s. Übersicht).
Dieses Ergebnis zeigt auf: Die eigene Immobilie spielt eine immer größere Rolle in Puncto "Private Altersvorsorge".
Für unterschiedliche Zielgruppen ist der Erwerb einer Immobilie im Hinblick auf die Alterssicherung und Rentenproblematik äußerst interessant. Egal, ob es sich dabei um ein Einfamilienhaus handelt, die Eigentumswohnung für Singles oder die Immobilie als Anlageobjekt zur Erzielung langfristig stabiler Renditen für Vermieter.
Vorteilhaft für den Erwerb der eigenen Immobilie wirkt sich das z. Z. deutlich unter dem Durchschnitt liegende Zinsniveau aus. Eine hochwertige und markt-anpassungsfähige Baufinanzierung ist dabei für den Kunden ebenso entscheident wie eine fachlich kompetente Beratung und Betreuung.
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